Gestern Abend hatten wir Bergfest. Das bedeutet, dass wir ab heute die Mosel wieder runterfahren. Wir müssen kommenden Freitag wieder in Mannheim sein.

Das haben wir im Restaurant der Marina ein klein wenig gefeiert. Dort hat der Küchenchef gewechselt und das merkte man dem Essen an. Es war ausgesprochen lecker. Und ich muss sagen, Restaurantbesuche kann ich jetzt auch. Mein Platz ist unter dem Tisch und ich kann die Zeit für ein Nickerchen nutzen.

Das Frühstück wurde heute von Aki zubereitet. Es gab Tiganites (mit Feta gespickte Pfannkuchen). Der Teller war ruckzuck leer.

Beim Schleusen stellt sich die Frage, welche Art nun angenehmer ist. Die Jungs sind da eindeutig. Sie finden es nach unten angenehmer. Da muss man die Seile einfach nur laufen lassen.

Letztendlich muss man aber schon sagen, dass es ein schöneres Gefühl ist, aus dem Gammelbecken aufzusteigen, um dort mit Licht, Wärme und einem meist fantastischen Ausblick in die Weinberge belohnt zu werden. Umgekehrt sieht das eher so aus.

Aber jede Schleuse hat ein Ende und nach dem dritten Abstieg in gruftähnliche Verhältnisse waren wir den holländischen Binnenschiffer wieder los, der beim Verlassen der Schleuse viel Gestank und kräftige Strudel hinterließ, die unseren Kapitän ein wenig zum Rudern brachten.

Ich lass mir jedenfalls am liebsten vorne den Wind um die Nase wehen und freue mich auf eine Runde Wasserball in Pölich.