Mein Highlight für heute war PINA. Gegen 12 Uhr sind wir in die Marina St. Goar eingezogen. Die Chefin dort ist eine schwarze Labbi -Dame. Sie nahm mich mit zum Schwimmen. Das war so klasse, denn erstens war es richtig heiß und die Abkühlung tat richtig gut und zweitens nahm sie mich mit an ihren Hundesteg. Ihr Herrchen hat ihr das extra gebaut und damit kann sie alleine ein- und aussteigen. Das durfte ich mitbenutzen. Die ersten zwei Mal musste mir Noah noch zeigen, wie es geht, aber dann hatte ich verstanden, wie der Hase läuft. Und ich habe mich zum ersten Mal getraut, vom Steg ins Wasser zu springen.🤩

Aus unserem Nebenarm des Rheins, der Rheinlache, mussten wir uns vorsichtig heraustasten. Es ist Niedrigwasser. Jeden Tag fällt der Pegel um 5 cm. Da wird es für uns kritisch. Gestern Abend haben die Jungs das mit dem Schlauchboot schon grob ausgetestet. Heute morgen sind wir (wieder mal😴) sehr früh) gestartet und die Schlauchboot-Fraktion bildete die Vorhut und zeigte uns den Weg. Das wurde zum kleinen Workout, weil wir gestern feststellen mussten, dass der Motor am Schlauchboot nicht anspringt. Rudern war also angesagt.

Die erste Etappe des Rheins haben wir dann aber ohne besondere Vorkommnisse hinter uns gebracht. Wir hatten keine Schleusen zu bewältigen, aber eine Menge Verkehr.

Der Rhein gibt einem das Gefühl, sich mit dem Kettcar auf die Autobahn zu wagen. Wir müssen bedenken, dass die Berufsschifffahrt keine Rücksicht nehmen kann. Wir müssen also sehr genau gucken und hüpfen wie ein schwerfälliger Floh durch die verschiedenen Fahrgastschiffe und Binnenschiffer. Mein Rudel zeigt sich dabei mittlerweile sehr erfahren und ich fühle mich sicher.

Vielleicht lädt mich PINA heute nochmal zum Schwimmen ein? Das wäre super.👍