Der gestrige Tag wurde sogar noch besser. Ich durfte nochmal im Rhein schwimmen gehen und bekam mein allererstes Bällchen Vanilleeis. Glücklicher kann man einen Labbi kaum machen; inklusive Kuscheln mit dem Rudel, natürlich.

Der Dämpfer folgte auf den Fuß: Schon wieder bekam dieser Langhals futtermäßig den Vorrang.

Heute schipperten wir wieder heimatlichen Gefilden entgegen. Während der Kapitän in erster Linie das Steuer, zumindest bis Bingen, übernahm, machten es sich Frauchen und ich an unserem Lieblingsplatz am Bug gemütlich. Die Gedanken gingen auf Reisen. Sie stiegen auf wie ein Ballon oder fielen in den Rhein und trieben mit der Strömung davon. Dabei tüftelt man keine großen Ideen aus, aber man ist einfach im Fluss.

So genug mit dem Labbi-Geschwätz, es riecht lecker aus der Kombüse. Heute gibt es schmackhaft gefüllte Wraps. Mal sehen, was da für mich abfällt.

Die restliche Fahrt verlief ruhig und entspannt. Die quirligsten Passagen haben wir hinter uns. Bis Mannheim, morgen unsere letzte Etappe, ist nichts mehr zu erwarten.

Die Zeit haben Eva und Guny genutzt, um ihre Todo-Liste zu aktualisieren. Das Schiff hat sich während dieser Reise erneut bewährt. Wir konnten uns gut auf alle Funktionen verlassen. Aber es macht doch einen Unterschied, ob man auf diesen paar Quadratmetern zwei Wochen bei blendendem Wetter Urlaub macht oder ob man vorhat auf diesem Holzboot zu wohnen. Es muss noch eine Heizung installiert werden, Stauraum muss geschaffen werden und alles was provisorisch läuft, muss in einen ORDENTLICHEN Ablauf gebracht werden.

Dringend überdacht werden muss auch die Internet-Situation an Bord. Wir brauchen dringend ein stabiles und eigenständiges Internet. Das wird die Aufgabe des Junginformatikers werden.