Unser letzter Tag an Bord. Bereits kurz vor Sieben (die „Frühe-Vogel-Fraktion“ hat mal wieder gewonnen😉) cruisten wir am gerade aufwachenden Mainz vorbei.

Meine Aufgabe bestand heute darin, das Rudel am Laufen zu halten, denn es gab viel zu tun. Allein die Räumung des Jungenlagers würde Stunden dauern.Da ging es bei mir schon schneller. Nachdem ich meine Futterbox endgültig geleert hatte, machte ich sie gleich ausgiebig sauber, wie man gut erkennen kann. Leider machte hier niemand Anstalten, sie wieder aufzufüllen. Da half auch kein noch so bettelnder Blick.Das schwerste Unterfangen bestand im Aufwecken der Crew. All mein Charme und auch der intensive Einsatz meiner Zunge konnten Sie um diese Zeit nicht aus dem Schlaf holen. Ich saß machtlos daneben.Um 15 Uhr war das Wunder jedoch vollbracht, alles war aufgeräumt, wieder an seinem Platz und das Schiff war klar.Während sich Alex in der nächsten Woche in ein 2-wöchiges Praktikum stürzt, wird Aki von uns zu seiner Familie nach Ithaka gebracht. Sie warten bereits sehnsüchtig auf ihn und um uns begleiten zu können, jagten sie meine Texte täglich durch den Google-Übersetzer.

Wir blicken auf 13 herrliche Tage zurück. Es ist wirklich nicht geschummelt, wenn ich schreibe, dass wir vom Anfang bis zum Ende guter Stimmung waren. Immer stand eine helfende Hand bereit und immer wurde an alle gedacht. Am tollsten waren die drei Jungs, die sich vor Antritt der Reise nicht alle kannten. Auch hier gab es keinen Stress. Sie verstanden sich blendend und hatten eine Menge Spaß zusammen. Mit dieser Crew würde ich durch die ganze Welt fahren.😍

Und wir haben viel gelernt: Wir wissen jetzt, dass Bio Abfall ist, Erdbeerkäse viele Vitamine hat und dass man Putzen nur mit Diskussion macht.🤪😜

Es verabschiedet sich die Süley-Crew, angeführt vom Labbi Leila. Am Samstag geht es weiter nach Griechenland 🇬🇷. Ihr hört von mir.