Am vergangenen Wochenende habe ich zwar nur eine kleine Reise innerhalb unseres Ortes gemacht, diese jedoch mit großer Freude. Während mein Rudel nach Holland fuhr, um sich gebrauchte Boote anzuschauen, durfte ich zu meinen Dogsittern, die mich jedes Mal aufs Wunderbarste verwöhnen. Es war Wellness pur.

Mein Rudel war in dieser Zeit alles andere als untätig. Sie haben sich an diesen zwei Tagen viele verschiedene Boote angeschaut und waren dafür in Sneek und Lossdrecht unterwegs. Holland hat ihnen richtig gut gefallen. Die Menschen waren supernett. Auf charmante Art ließ man sie spüren, dass mein deutsches Rudel “zu” pünktlich und “zu” organisiert ist. Die Landschaften sind wunderbar flach und weit und die Städtchen herrlich entzückend, wie ordentlich aufgeräumte Puppenstübchen.

Aber sie waren nicht zum Vergnügen dort. Der Kapitän hatte alles akribisch vorbereitet, so dass sie sich die Schiffe flugs ansehen konnten. Nach jedem Besuch wurde ein Ranking aufgestellt und den ganzen Tag über herrschte Einigkeit. Bei einem kleinen Snack in einem wunderbaren  Bistro (fast hätte es auch ein Platz in der Sonne getan, so toll war das Wetter), wurde die Lage ausgiebig diskutiert, denn der eigentlich theoretische Favorit war erst für den Sonntag geplant. Es hatte sich allerdings eine “Aquanaut” in fast unwiderstehlicher Weise präsentiert, so dass die Präferenzen etwas ins Wanken gerieten.

Nachdem Snack wurde die schnuckelige, kleine Ferienwohnung bezogen, ein bisschen durch Sneek gebummelt und das Restaurant für den Abend reserviert; also das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Im “t’vaticaan” (keine bezahlte Werbung) wurde nicht nur köstlich gegessen, sondern auch alle Vor- und Nachteile eifrig diskutiert.

Am nächsten Morgen (erneut bei blendendem Sonnenschein) ging es nach Loosdrecht zu unserem Favorit. In Ruhe durfte das Schiff unter die Lupe genommen werden. Kein Druck durch den Makler. Er war am Anfang gar nicht dabei. Schnell war sich das Rudel einig: Dieser Motorsegler sollte es werden.

(Das ist nicht das Originalboot, aber das richtige Modell. Schließlich gehört uns das Schiff ja noch nicht)

Der entscheidende Vorteil ist, dass das Schiff im Prinzip fast wie neu ist, ohne größere Arbeiten in See stechen kann und seetauglich ist, weil es Segel hat. Ein Punkt mehr für die Sicherheit.

Jetzt heißt es Daumen halten. Das Angebot ist gemacht. Das Rudel   ist gespannt und übt sich in Plänen, denn sollte es so kommen, wie es aussieht, geht die Tour vielleicht von Holland und nicht von Mannheim los.

Bleibt also dran, es bleibt spontan.

Jetzt bin ich wieder Zuhause. Da ist es auch schön 😍