Auch wenn der Schnee hier nicht ganz so üppig liegt, reicht es für mich aus. Frauchen fährt mit mir jeden Tag hoch auf den Ritten. Dort laufen wir den Panoramaweg. Der ist ganz toll und weil ich mittlerweile so toll höre, darf ich die meiste Zeit auch frei laufen.

Anschließend geht es in die Hütte. Dort gibt es für alle eine sehr leckere Käse-Speckplatte vom Feinsten. Natürlich wird auch mit mir geteilt. Ich bin ja schließlich Teil des Rudels.

Der Ritten ist ein kleines aber feines Skigebiet, für uns sehr ideal, weil jeder machen kann was er will. Ein Teil von uns wandert, fährt Ski oder versucht sich mit dem Snowboard. Anstehen ist hier ein Fremdwort und Überlaufen ist hier gar nichts. Ist man früh unterwegs, kann man seine ersten Schwünge völlig alleine auf der Piste fahren. Wir müssen uns nicht großartig verabreden, sondern treffen uns auf der Hütte, wann immer wir mit unserer Aktivität fertig. Schnell ist man auch in Bozen, wenn man Lust auf Stadt und Shoppen hat. Der Weihnachtsmarkt bleibt bis nach Weihnachten, die Geschäfte sind edel und die südliche Lebenslust lässt grüßen.

In unserer Herberge, der Villa Anina (keine bezahlte Werbung) fühlen wir uns nach all den Jahren fast schon zu Hause. Wir haben eine kleine Wohnung, genießen am frühen Abend den Wellnessbereich und wohnen mitten im Zentrum von Klobenstein. Tierlieb ist die Besitzerin auch noch. So fühle ich mich willkommen, obwohl ich im Moment leider sehr viele Haare verliere und mein Winterfell bekomme.

Am Ende des Tages bin ich jedenfalls rechtschaffend müde und halte erstmal ein gepflegtes Nickerchen.