Der „Lange Linie-Hafen“ war die letzten Tage unsere Heimat und das war (eingeschlossen des sehr netten Hafenmeisters) die richtige Entscheidung für uns. In der Nähe der „Kleinen Meerjungfrau“ und einer äußerst gepflegten Parkanlage rund um das Castell (für meine Gassi-Runde) waren wir bestens aufgehoben und fühlten uns schon nach wenigen Stunden als Teil dieser Stadt.

Mein Rudel erkundete die dänische Hauptstadt mit dem Rad. Das fanden sie eine dolle Sache. Innerhalb weniger Minuten waren sie an Ort und Stelle, so dass sie eine Menge zu sehen bekamen. Sie finden Rad fahren in Kopenhagen klappt noch besser als in Amsterdam, weil es sich nach mehr Einklang zwischen Rad, Auto und Fußgänger anfühlt. Man muss allerdings schnell die Zeichen lernen. So heißt eine kurz nach oben ausgestreckte Hand: Achtung, ich halte gleich an. Wäre dem Junior fast zum Verhängnis geworden, aber Unfälle wollten wir ja ab jetzt auslassen. Auch sind die Radwege so breit, dass die Gemütlichen rechts und die Flotten links fahren. Super klappt das auch mit den elektrischen Rollern (s. Bild unten), die an jeder Ecke gemietet werden können und am Ziel – sicher geparkt – einfach abgestellt werden können.

Lassen wir an dieser Stelle einfach Bilder sprechen:

Als Hobby-Kulinariker hat uns der Foodmarket und der Nyhavn am besten gefallen. Herzlichen Dank auch von unserem lieben Freund Wolfgang: Wir haben das Heringsbuffet gefunden und sehr genossen.

Während ich von Kopenhagen eher die Parkanlagen ausgiebig ausschnüffeln konnte, durfte ich mit nach Malmö-City. Nach eingehender Diskussion wurden die Pläne erneut ein wenig verändert, wobei, ehrlich gesagt, sind wir bislang fast keinen Hafen angelaufen, den wir im Vorfeld am Wohnzimmertisch geplant hatten. Aber so ist das nun mal mit dem Seefahrer-Leben.

Da sich das Wetter also wieder gegen unsere Reisepläne stellen würde, nahmen wir uns für einen Tag einen Leihwagen und fuhren nicht unter der Öresund-Brücke durch, sondern über sie drüber.

In Malmö selbst haben wir uns dann sehr wohl gefühlt. Endlich wollte mal eine junge freundliche Polizisten meinen 1a-gepflegten Heimtier-Ausweis sehen. Wir begannen unseren Spaziergang bei Lilla Torg und verbrachten den Vormittag rundum die Altstadt. Nach einem leckeren Mittagessen haben wir uns dann das „Turning Torso“ mit samt dem topmodern anmutenden Viertel angesehen, das gerade entsteht, einen Blick in die Marina geworfen, in der wir gelegen hätten, und ein bisschen Shoppen im Emporia musste auch sein. Ich habe mich wunderbar citytauglich benommen und großes Lob eingeheimst.

In dieser Woche haben wir uns vorbildlich benommen: Keiner ist aus der Reihe getanzt, niemand hat das dänische Gesundheitssystem in Anspruch genommen oder ist sonst wie auffällig geworden. Wir waren alle lieb und haben sehr lecker gegessen.

Gerade wird diskutiert wie es weiter geht, bleibt also dran und schaut euch weitere Videos bei labbigoeseurope an.