Ihr lieben Mitleser, wir wünschen Euch allen ein frohes und gesundes 2020. Wir hoffen, Ihr seid gut rübergerutscht und habt die ersten Tage harmonisch miteinander verbracht. Hoffen wir auf ein friedliches und klimaneutraleres Jahr

Zunächst dachte ich ja, ich hätte mich verhört, als ich merkte, dass es schon wieder nach Südtirol an den Ritten ging. Ich meine, ich werde im März drei Jahre alt und war bislang jedes Jahr dort. Als es dann am 1. Weihnachtstag aber Richtung Süden über die Alpen ging und sich die Tore der Villa Anina (unbezahlte Werbung) in Klobenstein öffneten, war das für mich wie ein Nachhausekommen. Niemand musste mir unsere Wohnung zeigen oder den Weg zur Bäckerei. Ich fand alles wie im Schlaf und hätte die Brötchen eigentlich auch alleine holen können. Nur wären am Ende keine mehr übrig gewesen, weil ich die so lecker finde.

Mittlerweile bin ich ein echter Fan von Nicolas Superhaus. Nicht nur, dass sie so tierlieb ist und mich auch in meiner schlimmsten Fellwechsel-Zeit nimmt. Sie bereitet auch immer alles top für meine Menschen vor. Es ist ein wunderschönes Apartmenthaus (villaanina.com), das sie für die Weihnachtszeit ganz liebevoll schmückt und dafür sorgt, dass wir uns alle pudelwohl fühlen. Sie hat sogar für das gute Wetter gesorgt und für uns von 11 Tagen 9 die Sonne angeknipst.

Frauchen und ich waren täglich mitten im Schnee wandern und weil ich die Route ja nun schon kenne, habe ich mir das LabbiRodeln einfallen lassen: Immer, wenn es ein wenig abschüssig wurde, schmiss ich mich auf die Seite und stupste mich mit den Hinterbeinen so ab, dass ich ein kurzes Stück den Weg entlang rutschte. Nach weiteren zwei Tagen entdeckte ich die Eisbar abseits der Piste und biss mir nach Herzenslust ein Stück Eis ab, das ich genüsslich verspeiste. Als Letztes scheint Frauchen mich zum Lawinenhund ausbilden zu wollen, denn ohne Ankündigung warf sie mein neues Spielzeug in den Tiefschnee und ich musste es bergen. Natürlich habe ich das ganz schnell kapiert und sie musste nicht einmal losziehen, um es selbst zu retten.

An einem Tag erlaubte ich Ihnen einen Ausflug nach Bozen. Das ist mir zu anstrengend und ich verbringe die Zeit lieber bei Nicola im Apartment. Meine Menschen aber fuhren mit der nostalgischen Rittenbahn und der Gondel runter in die Stadt, flanierten über den noch immer stattfindenden Weihnachtsmarkt und spazierten durch die wunderbaren Arkaden in der Innenstadt. Ich glaube, es gab auch das ein oder andere Weinchen. Jedenfalls kamen sie bestens gelaunt zurück.

Also wenn es nach mir geht, so drücke ich jetzt bereits die Pfoten, dass wir im nächsten wieder dorthin reisen. Mir braucht niemand mehr zu erklären, dass ich den frei laufenden Hahn von Nicola nicht jagen darf, dass ich beim ersten Öffnen der Gondel sitzen bleiben muss und wo genau mein Platz in der Hütte ist. Und das bringt Entspannung pur. Aber irgendwas ist schon wieder im Busch. Meine Leute planen wie verrückt. Seid gespannt, wie es weiter geht und herzlich von Eurer Labbidame Leila gegrüßt.

Seit wir wieder zurück sind, ist auch unser Rotschopf wieder völlig entspannt.