Eingemachte Mören

Wir hatten zu viele Möhren an Bord: 2 – 3 kamen in jedes Essen, egal was es gab. Also beschloss ich, welche einzumachen. Dafür nahm ich ca. 1 kg Möhren (wie schön, dass Noah nicht auf seine Waage verzichtet hat), schälte sie und schnitt sie schräg in ca. 3 cm lange Stücke. Ich legte sie in Wasser ein und kochte sie nach einer Weile auf. 

Anschließend fabrizierte ich einen Sud von ca. 20 g Ingwer, 1 Lorbeerblatt, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Senfkörner, ein paar Pfefferkörner, 1 TL Salz, 125 g Zucker und da ich keine Essigessenz hatte, 10 TL normalen Essig. Darin ließ ich die Möhren aufkochen und erkalten.

Jetzt ziehen sie die nächsten zwei Tage im Sud durch, dann werde ich sie nochmal aufkochen und in saubere Gläser (die sich durch den Verbrauch anderer Lebensmittel ergeben) abfüllen. 

Und schwups haben wir etwas zum obligatorischen Anlegeschluck – und nichts weggeworfen.

Fangfrische Forelle mit Aglio e olio

Dieses Mal leider nicht von uns selbst erlegt, aber in einem tollen Fischgeschäft in Gilleleje erworben, gab es für einen Samstagabend an Bord ein adäquates Essen:

Die Forelle wurde mit allerhand Leckerem, was wir so an Bord hatten (Zwiebel, Basilikum, Zwiebeln, Gewürzen) gefüllt und im Grill durchgebraten.

Da musste ich mich in der Küche schon beeilen, damit die Spaggis rechtzeitig auf dem Punkt waren. Mit unserem leckeren Olivenöl aus Griechenland, einer frischen gelben Peperoni, ordentlich Knobi (bei mir waren es fünf prächtige Zehen) und Parmesan, grob gerieben, hatte ich die Soße schon am Nachmittag produziert, damit sie intensiv durchziehen kann. Von irgendeinem Einkauf hatten wir noch schwarze Spaghetti, extrem passend. Nachdem die Nudeln al dente waren, wurden sie – ohne Abschrecken – gleich unter die Soße gemischt, noch ein paar Cocktailtomaten dazu und allen hat es famos geschmeckt.

Griechische Pancakes à la Aki

Heute gab es die im letzten Jahr von Aki eingeführten Pancakes zum Brunch. Dafür braucht man drei Eier, Milch, Mehl (nach Gefühl). und ein Päckchen Fetakäse. Aus allen Zutaten stellt man mit dem Schneebesen einen Teig her. Zuerst die Eier und die Milch. Dann gibt man so viel Mehl dazu, dass ein gut zu gebrauchender Teig entsteht. Am Ende bröselt man noch den Feta in die Masse. Salz und Pfeffer können auch nicht schaden. Mit ein bisschen Öl in der Pfanne backt man die leckeren Pfannkuchen aus. (Sorry Aki, aber ganz so viel Öl wie du im letzten Jahr benutzt hast, lässt Noah leider nicht zu).

Ein toller Hecht

Nach dem der Fischermann schon ein bisschen frustriert schien, schlug das Angler-Glück nochmal in Form eines stattlichen Hechts zu: 52 cm, gut aussehend und sehr lecker. Die Mehrheit entschied, dass das Teil auf den Grill gehörte, also bekam er eine selbst fabrizierte Knoblauch-Kräuter-Öl-Marinade, in der er gut durchziehen durfte. Beim Essen waren wir von dem festen Muskelfleisch hellauf begeistert, so dass die Beilagen (Bratkartoffeln und Gemüse) zur Nebensache gerieten.